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Cake day: June 24th, 2024

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  • Ob die Leute jetzt 2 Päckchen an der Supermarktkasse kaufen oder ne Stange auf Vorrat im Tabakladen nebenan wird glaub ich auch hier nicht viel ändern.

    Abstinente müssen nicht immer daran vorbeilaufen beim Aldi. Das kann schon helfen, wenn das aus dem Blickfeld ist. Gleiches mit dem Weinregal beim Edeka. Halt die Suchtmittel so vor, dass es eine bewusste Entscheidung ist, die zu nutzen. Und in Skandinavien sind die Zahlen beim Alkoholmissbrauch seit dem Systembolaget, etc. doch massiv gefallen? Dass die immer noch hoch sind, kann auch daran liegen, dass es das System erst seit 1995 gibt (Schweden).

    Bzgl. soziale Arbeit, in Island sind dadurch

    • Zahlen zu psychischen Problemen runtergegangen
    • Probleme durch Übergewicht zurückgegangen
    • und natürlich rauchen, trinken und kiffen viel weniger junge Leute regelmäßig (edit: natürlich auch andere Drogen)

    Ich geb zu, die exakte Umsetzung in Island weirdet mich so ein bisschen an weil das zumindest in der Berichterstattung die ich darüber gelesen habe immer ein Bisschen “national” und militärisch drillhaft rüberkam. Aber das kann in der Realität auch komplett anders aussehen 🤷





  • Ich verstehe das Argument, aber stimme dem nicht zu. Ich weiß auch, dass es Härtefallanpassungen für Freibeträge gibt mit doppelten Freibeträgen und so, aber es ist halt rechtlich gesehen so, dass, falls eine Person das Erbe antritt und dann direkt verstirbt, diese Person natürlich nichts vom Erbe hatte, das Erbe dann aber trotzdem nochmal versteuert wird. Beispiel: Personen A und B haben ein Kind C. Person A hat vererbt ihr gesamtes Vermögen Person B, diese hat als Alleinerbin C. Wenn A einen Tag vor B stirbt und B das Erbe offiziell antritt, wird doppelt versteuert (möglicherweise mit doppeltem Freibetrag, aber der Rest unterliegt dem selben Steuersatz). Wenn B vor A stirbt oder das Erbe nicht angetreten wird, kriegt C viel mehr vom Erbe. Es ist eben vollkommen bescheuert, eine Einkommenssteuer auf ein Einkommen zu zahlen, von dem Du nichts hast. Es ist doch vollkommen klar, dass Leute dann ihr Vermögen in Körperschaften auslagern anstatt individuell zu vererben. Selbst wenn Du die Erbersatzsteuer NICHT umgehst, sind die 30 Jahre deutlich länger als die Erbfallrate, insbesondere wenn Du im Stammbaum auch seitwärts vererbst statt nur nach unten. Eine Vermögenssteuer besteuert ganz trivial nach der Zeit, die Du was vom Erbe hast. Körperschaften unterliegen auch der Vermögenssteuer, und damit werden alle Fälle gleich besteuert. Es spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, die Erbschaftssteuer durch ein (paar) Prozent höhere Vermögenssteuer zu ersetzen.



  • Ich finde die Erbschaftssteuer sowieso etwas merkwürdig. Warum sollte die Menge an Steuern, die man bezahlt, davon abhängen, wie schnell man sich vermehrt und stirbt? Eine Vermögenssteuer mit ein bis drei Prozent und Ausnahmen für gemeinwohlfördernde Investitionen wäre ertragreicher, gleichmäßiger im Aufkommen, krisenfester und würde langfristig nachhaltige Investitionen fördern, ohne für irgendwen Unfair zu sein. Und die ganzen Lücken im Recht für Familienstiftungen bräuchten wir auch nicht umständlich zu stopfen.







  • Ja, je nach Förderort. An den Polen gefördertes Öl würde die Erde definitiv verlangsamen, am Äquator beschleunigen. Relevant ist, ob im Schnitt Masse zur Erdachse oder von ihr weg bewegt wird. Bei Öl verlagert sich die Masse vom Förderort im Grunde in die Atmosphäre. Was aber stärkeren Einfluss hat sind Stauseen (umgekehrte Effekte von Öl, da Masse aus dem Kreislauf entnommen wird), abschmelzende Gletscher (Effekt wie Öl) und Bergbau (verlangsamt praktisch grundsätzlich weil der Abraum sich nicht gleichmäßig auf der Erde verteilt).